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Sehr wichtig für ein gutes Bild ist natürlich das richtige Projektionsobjektiv. Dieses sollte immer sehr gepflegt werden, da sich Kratzer und Trübungen natürlich negativ auf die Bildqualität auswirken. Welche Brennweite bei welchem Abstand für die vorhanden Leinwandgröße verwendet werden muß, zeigt diese Tabelle :

 

 

 

 

Hier ein paar Objektive mit fester Brennweite  ( Astro-Kino-Color V für den Siemens Projektor 2000 )

Die Bezeichnung 1:1,5 steht für die Lichtstärke des Objektivs. Je größer das Verhältnis desto mehr Licht wird von der Optik "geschluckt". Das Bild wird also entsprechend dunkler, bzw. es müsste eine stärkere Lichtquelle verwendet werden. Für den Heimbereich aber eher nicht so von Bedeutung.

 

Dieses lichtstarke Varioobjektiv

 

 

 

 

 

findet hauptsächlich im Bauer P8 seinen Einsatz.

 

Der Vorteil eines Vario- ( oder Zoom- ) objektivs ist natürlich bei transportablen Projektoren, die immer einer neuen Projektionsumgebung angepasst werden müssen, ganz klar erkennbar.

Die Objektive des Siemens Projektor 2000 sind mit den Bauer Projektoren Pantason, Selecton II (O), Selcton II (W), P5, P6, P7 und P8 frei tauschbar, da sie über den gleichen Tubus- bzw. Einsteckdurchmesser von 42,5 mm verfügen. Die neueren Varioobjektive ( siehe Bild oben )  sind etwas dicker und könnten z.B. beim Siemens 2000 Projektor dazu führen, dass das Bild nicht richtig scharf gestellt werden kann weil sie nicht weit genug in den Träger gesteckt werden können. Hier wären die älteren Varioobjektive ( rechts ) besser geeignet, welche allerdings etwas kürzer sind, was dann auch zu dem Unschärfeproblem führen kann. Hier hilft leider nur ausprobieren. Bei den feste Brennweiten wüsste ich von keinerlei Problemen, egal in welchem Projektor, da der Tubus lang genug und fast durchgängig zylindrisch ist.

Die Kompatibilität kann für alle interessant sein, die keinen 12.5 m langen Raum als Kino zur Verfügung haben, und nach einem Objektiv mit kleiner Brennweite suchen ( siehe Tabelle oben ) . Ein 25 mm Objektiv bzw. das Vario Kiptaron 20 bis 60 mm ist nicht leicht, und schon gar nicht preiswert, zu bekommen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine günstige Variante ist da ein Konverter. Vor der Optik befestigt, verkürzt er die Brennweite um den Faktor 0,6 ( oder verlängert diese um den Faktor 1,5  ). So erreichet man mit einer Grundbrennweite von z.B. 50mm zusätzlich den Wert von 30mm oder 75mm. Mit einem gängigen Varioobjektiv 35-65mm deckt man so 21-97,5mm ab. Da der Konverter natürlich NICHT in den einen verfügbaren Halter passt, sieht die Heimwerkerlösung für die P6-P8 so aus :

 

 

 

Für die Bauer-Projektoren wurden folgende Objektive hergestellt :

1:1.5 / 25mm        1:1.3 35mm       1:1.2 / 50mm      1:1.7 / 75mm         Vario Kiptaron MC 1.3 / 35 bis 65 mm  und das nicht erschwingliche Vario Kiptaron MC 1:1.8 / 20 bis 60 mm

Für den Siemens Projektor 2000 gibt es die Objektive:

 1:1,8 25mm   1:1,6 35mm   1:1,6 50mm   1:1,6 65mm   1:1,6 75mm   1:1,6 85mm   1:1,8 100mm

 

 

Um Cinemaskope-Filme im richtigen Seitenverhältnis projezieren zu können braucht man ein Anamorphot ( siehe auch Formate ) . Dieses wird vor dem normalen Objektiv platziert.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Hier ein Anamorphothalter vor einem P8 . Dieser passt auch bei P6 und P7 Projektoren. Allerdings ist nicht bei allen Varianten das entsprechende Gewinde vorhanden.

 

 

 

 

 

Und so können dann auch Breitwandfilme gezeigt werden.      

 

Da die Anamorphothalter und die Anarmorphote nicht sehr günstig sind kann man sich für´s erste auch mit einer Heimwerkerlösung helfen.

 Aus zwei kleineren Schellen, einem Holzstück, einem Rundstab und einer größeren Schelle hat man sich ganz einfach einen höhenverstellbaren Universalhalter gebastelt.

Da die Anarmorphote für den 35mm doch öfter und billiger zu bekommen sind, kann man diese so auch für jeden Schmalfilmprojektor nutzen.

 

 

 

 

 

 

Optisch sicherlich nicht sehr ansprechend, aber funktional und günstig.

Die Zwinge könnte man auch durch entsprechende Schrauben und Flügelmuttern ersetzen, sofern man Löcher in seinen Projektionstisch bohren will.

 

 

 

 

 

 

 

In der Kombiantina Vario Kiptaron 20 -  60 mm und dem Nahbereich Anamorphot ist man im Heimkinobereich für jede Situation gewappnet :

 

 

 

 

 

Hier noch der Aufsatzadapter für einen Anarmorphot an den Siemens Projektor 2000,

             

 

 

 

 

 

 

 

 

der natürlich auch an anderen Projektoren passt :

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Für die Bauer P6-8 gibt es noch ein ganz besonderes 10mm Objektiv. Mit diesem können auf kurze Distanzen große Bilder projeziert werden. Allerdings werden die Bilder bei "normalen gebrauch" tatsächlich so groß, dass die linke Bildhälfte direkt wieder vom Projektorgehäuse verdeckt wird. Daher muss mit diesem Objektiv auch ein Spiegel genutzt werden. Damit das Bild dann wieder auf der Leinwand seitenrichtig angesehen werden kann, muss die Projektion von hinten durch die Leinwand erfolgen ( Rückprojektion ).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bauer P6 - P8 Anleitung für 10mm Objektiv - 0,3 MB

 

 

Und dann hätte ich noch eine Bastellösung für ein "kostengünstiges" Zoomobjektiv .

Ein abgesägtes 25mm Objektiv mit einem  EIKI ZOOM CONVERTER 16 0,75-1,25X  wird so zu einem  18,75 - 31,25 mm Zoomobjektiv. Mit dem Adapterring aus Kunststoff konnte ich den Übergang herstellen ohne das Feingewinde des Konverters zu zerstören. Drehbankbesitzer habe da natürlich bessere Möglichkeiten :-)

 

 

Wem die Tabelle am Seitenanfang nicht gefallen hat, kann sich vielleicht hiermit besser die Abhängigkeit "Brennweite - Bildgröße"  vorstellen.

Der Projektionsabstand war immer gleich (ca 2,30 m zur Leinwand) Die Leinwand hat eine Größe von 195 : 146 cm .

 

65 - 35 mm

 

25 mm

 

 

60 - 20 mm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stand: 21. Oktober 2017