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Umroller II
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Der Mensch, zumindest ich, ist ja auch gerne mal bequem. Filme umrollen ist da so ein Thema, wo ich gerne technische Unterstützung nutze. Natürlich kann man dafür auch in vielen Fällen den Projektor heranziehen, aber es sprechen doch auch einige Argumente dagegen (nicht zu Letzt die Schonung der guten Stücke). Schon vor längerem hatte ich mir einen elektrischen 35mm Umroller mit einer Distanzplatte für 16mm umgebaut.

       

Da dieser Umroller auch nur für die kleinen 35mm Spulen gedacht ist, kommt man bei 600m eben an die Grenze. Spielfilme schaue ich aber sehr gerne ohne Unterbrechung, und somit meist von größeren Spulen. Da jetzt auch der 35er Film ab und zu bei mir zum Einsatz kommt musste eine andere Lösung her. Nun denkt man eigentlich, dass der 35er Bereich weit verbreitet ist und zur Zeit einfach Material zu bekommen ist. Na ja, nach einem elektrischen Umroller habe ich eine Weile gesucht. Aber dann habe ich doch einen, für meine Zwecke optimalen, gefunden. Spulen bis 5000m können aufgenommen werden.  Die beiden Aufnahmesysteme  der 35er Spulen können durch einfaches Austauschen der Achsen verwendet werden. Und hier hatte ich gleich die Idee mir eine weitere Achse für 16mm Spulen anzufertigen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wohl dem der eine Drehbank hat, mir hat dabei ein Bekannter geholfen. Zunächst die Achse mit der Sicherungsnut gedreht. Und auf der Drehbank bekommt man auch ganz leicht ein zentriertes Innengewinde geschnitten. Und wo wir schon mal dabei waren, gleich noch schnell in meine 75 mm Scheiben zentrierte Löcher für die Achse und Löcher für den Mitnahmedorn (zur Kraftübertragung von der angetriebenen Scheibe auf die Spulenachse)  gebohrt. Dann noch den 8 mm Vierkantstahl auf der einen Seite „abgerundet“ und wieder ein Innengewinde geschnitten.  Auf der anderen Seite fehlte nur noch ein Außengewinde und alle Bauteile waren fertig. Die Rändelschraube bekommt man im Handel.

 

 

Dann habe ich die Achsen  mit LOCTITE Fügeklebstoff  in die zentrierte Bohrung der Scheiben eingepresst.  Ebenfalls mit Fügekleber wurde der Aufnahmedorn im Gewinde, sowie der Mitnehmerdorn in der Bohrung, gesichert. Aushärten lassen und fertig.

 

 

 

 

Vor dem ersten 16mm Einsatz habe ich mir für den Ausgleichsarm noch eine 35/16mm Umlenkrolle besorgt und montiert. So braucht hier kein Austausch vorgenommen zu werden. Von einem 35er-Profi habe ich erfahren, dass dieser Arm wohl auch schon zu manchem Unfall geführt haben soll. Wenn, aus was für einem Grund auch immer, die eigentlich frei laufende Spule blockieren sollte, würde der Film so schnell gespannt (und Polyester reißt noch nicht einmal), dass dies wie ein Abschuss auf den Arm wirkt. Da möchte e man nicht mit dem Kopf in der Nähe sein. Also habe ich mir dort noch eine Stahseilsicherung eingebaut.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Durch die manuelle Motorsteuerung kann die Zugkraft/Umdrehungszahl sehr sensibel beeinflusst werden. Jetzt kann ich sehr komfortabel alle meine Filme umrollen.   Und Dank der Super 8 Spulendornadapter von Dr. Arne Bernd (siehe auch Cine 8-16 Nr. 41), hab ich mir aus Deidesheim mitgebracht, sogar für alle meine Formate.

 

 

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Copyright ©  Olaf´s 16mm Kino
Stand: 11. Februar 2018