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Mein Projekt
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Die Siemens 16mm Projektoren sind weitläufig bekannt, der Projektor 2000 ist auch noch oft im Einsatz. Sicherlich sind auch die Kameramodelle bei vielen Sammlern in der Vitrine. Ob damit aber noch gefilmt wird ?  Und wenn ja, wie sehen die Ergebnisse aus?

Als ich darüber eines Abends nachdachte, inspirierte mich der gerade laufende Werbespot eines Baumarktes, der auch noch in Super 8 gedreht wurde und  “Jedem sein Projekt“  anpries,  dies genau für mich herauszubekommen.

Die aktiven Super 8 Zeiten lagen schon ein Weilchen zurück, doch meine Kamera war sicherlich noch tipp / topp. Ein kurzer Check mit neuen Batterien bestätigte mir : einsatzbereit.  Aber ich wollte ja eine Siemens-Kamera testen. Also die Sammlung inspiziert und nach einigen Abwägungen für eine CII  entscheiden.  Und da war da noch eine ganz besondere Kamera……. mein Projekt  stand fest: Einsatz der Siemens-Registrierkamera, begleitet von Aufnahmen in 16mm aus der CII und mit Super 8.

Zunächst musste ich mein Registriergerät durch eine vorsichtige Reinigung, besonders von Kontakten und Anschlüssen, und einer extrem sparsamen Ölung der Mechanik wieder zum Leben erwecken. Nachdem dies erledigt war, wurde die Kamera vor einem “scharfen“ Einsatz natürlich ausgiebig getestet. 

Das für die präzisesten Aufgaben entwickelte Siemens-Steuergerät ist im Original nicht mehr zu bekommen. Also habe ich mir zunächst mit einem einfachen Flip-Flop als Impulsgeber beholfen.

Nachdem die ersten Versuche erfolgreich verlaufen waren, bin ich auf den programmierbaren Flip-Flop von Conrad aufmerksam geworden. Mit diesem kann über eine einfache USB-Schnittstelle Impulszeit und Pausenzeit,  bis auf eine zehntel Sekunde genau, ganz einfach am PC vorgegeben werden. Dadurch ist das Registriergerät in allen Funktionen nutzbar.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch wenn ab und zu mal der Film nicht ganz reibungslos in der Kassette transportiert wurde, so war ich insgesamt sehr zufrieden und von der Präzision des Registriergerätes begeistert. 

Andec Film in Berlin war so freundlich mir die Kassetten für das Registriergerät und meine CII zu laden, 2 Super 8 Kassetten hatte ich mir schon mal für eine andere Spielerei besorgt – also war ich startklar.

Da die Registrierkamera für Langzeitaufnahmen konzipiert ist, sollte sie auch so ihr Können beweisen. Ursprünglich wollte ich die Blütezeit unseres Kirschbaums dokumentieren. Doch bis ich alle Vorbereitungen abgeschlossen hatte, war es dafür schon zu spät. Eine spezielle Aufgabe musste her: aus der Eröffnung der Poolsaison  konnte man doch eine Doku machen……..

Zwar würde die Langzeitaufnahme dadurch nur auf einen Tag beschränkt sein, aber der prinzipielle Funktionsbeweis bleibe ja erhalten. 

Kurz gerechnet :  12 m Film = 1578 Bilder,  von 10:00 bis 19:00 filmen = 32400 Sekunden  - >  alle 21 Sekunden ein Bild. Steuerung programmiert, Kameras geladen und am nächsten Tag gings raus in den Garten.

 

  

Nachdem das Registriergerät ausgerichtet und gestartet war, begann ich mit dem Aufbau des Pools. Zwischendurch habe ich natürlich immer mal wieder geschaut ob der Film auch transportiert wurde. 

 Nur gaaaaanz langsam bewegte sich der Zeiger des Filmvorrates, doch nichts deute auf Probleme hin.

 

 

 

 

 

 

 

 

Dann mal ein paar Szenen mit der Super 8 Kamera gedreht und wieder nach dem Registriergerät geschaut.

 

 

 

Unermüdlich drehte der Zeiger im Bildzähler seine Runden.  

 

 

 

Der Pool war voll und wurde auch gleich genutzt. Die Stunde der CII Kamera war gekommen. Auch hier wollte ich ganz bewusst die Leistungsfähigkeit testen. Also habe ich auch Aufnahmen mit 64 B/sec gemacht. Die Kassette war sehr schnell, und absolut problemlos, abgedreht. Auch beim Registriergerät lief der Film bis zum letzten Bild sauber durch, so dass ich am Ende des Tages 2 16mm und 2 Super 8 Kassetten belichtet hatte.

Ab zu Andec zum Entwickeln und ein paar Tage später hielt ich die Filme in Händen.

Ein bisschen aufgeregt war ich schon, als ich den ersten Film in den Projektor eingelegt habe. Und total begeistert nachdem ich das Ergebnis gesehen hatte. Auch das Einbelichten der Bildnummer hatte tadellos funktioniert. Das dann ausgerechnet die Belichtungsautomatik meiner Super 8 Kamera für einige Outtakes gesorgt hatte war zu verschmerzen. Der Charme des Retrolook´s wurde dadurch sogar unterstützt.  Für eine richtige Doku musste das Material natürlich noch geschnitten werden. Dazu wurden die Filme digitalisiert – dafür ein herzliches Dankeschön an Hans-Peter Schmitz.  

 

Das Endergebnis kann im "Directors-Cut "  hier angesehen werden. 

 

 

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Projekt erfolgreich abgeschlossen !

 

 

 

 

Details für alle Interessierten : 

Registrierkamera :  Schneider-Kreuznach Cinegon Objektiv  1:1,9   11,5 mm

1/50 sec Belichtungsdauer 

Entfernung  oo  

Blende 10

Ektachrome 100 D-7285  Farbumkehrfilm

 

 

CII       : Schneider-Kreuznach Xenon Objektiv  1:1,5   20 mm

Entfernung 12 m – oo

Blende 11

Ektachrome 100 D-7285  Farbumkehrfilm

 

 

Cosina SM 2000 : cosina Reflex  Objektiv  1:1,17   8-64 mm

Entfernung 12m-oo

Belichtungsautomatik

KODAK Tri-X  7266 S/W Umkehrfilm

 

 

Mehr zum Registriergerät

 

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Stand: 21. Oktober 2017