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Das Thema ist Asbest ist sehr stark mit der Abschirmung des Vorwiderstandes verbunden. Aus diesem Grund wird oft über den Umbau auf 24 V Halogenlampen nachgedacht. Dies ist technisch und auch vom Platz her kein Problem. Allerdings sollte der erforderlich Trafo auch extern verwendet werden, da sonnst ggf. ein störendes 50 Hz Brummen im Magnettonbetrieb auftritt ( Abschirmungsproblem ). Bei reinen Lichttonprojektoren kann der Trafo auch im Projektor verbaut werden. Ein solcher Umbau hat aber immer den Nachteil, das der Projektor nur umständlich in den Urzustand zurückversetzt werden kann. Eine einfacherer und schneller zu realisierende Möglichkeit ist der Betrieb mit einer  Quarz-Halogenlampe 230V/500W die in den Lampensockel passt. Zum Betrieb im Siemensprojektor 2000 muss lediglich der obere Teil des Vorwiderstandes überbrückt werden ( entweder man hat einen Widerstand übrig und lötet diesen um, oder man setzt die Brücke an den Kontakten im Projektor -- in beiden Fällen nicht mit dem Teil des Widerstandes für den Motorstromkreis verwechseln !! ) . Die Lampe hat zwar eine etwas geringere Lichtausbeute ( -25% ), dafür hält sie wesentlich länger, der Projektor erwärmt sich nicht mehr unnötig und der Stromverbrauch wird reduziert.

Der linke Widerstand ist für den 220 V Betrieb mit einer 100V / 500W Lampe vorgesehen. Der rechte ist ein Widerstand für den Trafobetrieb und ist für 220 V NICHT geeignet, da der Motorstrom nicht begrenzt wird.                        

 

 

 

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Motorstrom    Lichtsrom                                                              Lichtstrom   Motorstrom

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Hier ein umgebauter Widerstand für den Betrieb mit einer 220 V Lampe ( der obere Widerstandsdraht wurde durch eine Brücke ersetzt ). Der Regelwiderstand und das Ampermeter sind in diesem Fall natürlich nicht mehr nötig.

 

 

 

Hier auch interessanter Tipp von Tobias ( nickname : Lehrer ) der im Forum auch diskutiert wurde :

Ich habe mir Gedanken gemacht wie man z.B. im Siemens 2000 den Lampenwiderstand (nicht den Motorwiderstand) ersetzen kann, denn bei einer 1000W Lampe nochmal 1000W am Lampenwiderstand zu verheizen finde ich nicht besonders effizient und die Hitzeentwicklung ist auch enorm. Deshalb gibt es eine einfache Lösung wie man den Widerstand ersetzen kann ohne Leistung unnötig zu verbraten.

Man nehme eine bzw. mehre Dioden und lege sie in Reihe zur Lampe. Durch den Wegfall einer Halbwelle ist die Fläche der Spannung die übrig bleibt bei 230V genau die Hälfte also 115V. Als Diodentyp haben sich 10xP600D Dioden bewährt von Diotec. Gibts beim Conrad zum Stückpreis von 0,23€. Man lötet die Dioden parallel zusammen und brückt damit einfach den Lampenwiderstand. Jede Diode kann einen Strom von 6A also können 10Dioden 60A. Dieser hohe Wert ist nötig, da beim Einschalten einer Glühlampe ( bis die Wendel glüht ) der Stromfluss am größten ist. Damit die Dioden nicht zerstört werden und damit auch die Lampe, nimmt man am besten mehrere.

Somit kann man ohne Umstecken des Widerstandes verschiedene Lampentypen verwenden ohne das eine größere Leistung in unnötige Abwärme umgesetzt werden muss. Ich betreibe meinen Projektor nun schon 3 Monate so mit einer 750W Lampe und bin vollauf zufrieden

 

siehe auch:   http://www.filmvorfuehrer.de/topic/16165-einsparung-des-lampenwiderstands-bei-siemens-2000/

 

Noch ein weitere Tipp zum Thema " Lampe "  - von Dieter Jung

Immer wieder gibt es die leidige Lampendiskussion mit den 100 V Lampen.
Sie sind halt teuer, haben schlechten Wirkungsgrad sind aber dank Internet noch gut zu bekommen.  Das Licht hat doch auch irgend etwas nostalgisches und trägt zur Zimmerheizung bei! Für den Alltagsgebrauch habe ich mir eine Lösung ausgedacht, die sehr effektiv und ohne Umbauten des Projektors möglich ist.
Man nehme einen alten Lampensockel, löte darin ein passendes Messing- Drehteil mit 2 Gewindelöchern ein, auf das ein GY-9,5 Sockel passt (siehe Foto), nehme einen alten Vorwiderstand entferne den Lampenwiderstand, ersetze ihn durch eine Cu- Draht und schon kann man eine gängige Halogenlampe benutzen:
Osram 64680 240 V. 500 W mit GY-9,5 Sockel.
 

 

 

 

 

 

Zur Lichtleistung mit der 500 Halogenlampe der Testbericht von Volker Leiste und Josef Grassmann :

Die "Wendelfläche" der neuen Halogenlampe ist größer als die "Wendelfläche" der klassischen Lampe, somit auch größer als das Bildfenster des Projektors.  Wir haben nach einer genauen Einstellung der Lampen Tests mit der erzielbaren Lichtstärke durchgeführt. Projeziert wurde auf eine Leinwand mit einer Bildbreite von ca. 1,5m.

Das Ergebnis bei 4 Meßpunkten auf der Leinwand als arithmetischer . Mittelwert:

klassische Lampe mit 3-Flügelblende: Lichtstärke ca. 145 Lux
Halogenlampe mit 3-Flügelblende: Lichtstärke ca. 45 Lux
Halogenlampe mit 2-Flügelblende: Lichtstärke ca. 60 Lux

Im Vergleich wurden die P28s Lampe 100V / 500W GZX von GE eingesetzt   (Leuchtkörper 8 senkrechte Wendel, Leuchtkörper ca. 8 x 8 mm (B x H)  )  Lampenstrom war auf 4,9A eingestellt.
Halogenlampe 230 - 240V, 500 W, Sockel P28s, Vorwiderstand überbrückt und somit mit Netzspannung  ( 228 V ~ während der Messung )betrieben (Leuchtkörper 6 senkrechte Wendel, Leuchtkörper ca. 10,5 x 15mm (B x H), die Höhe der beiden äußeren Wendel beträgt nur 13,5mm, unten gekürzt )
 

Fazit :
Die Lichtleistung der Halogenlampe mag durchaus nur 25% unter der klassischen Lampe liegen, es gelingt aber nicht diese von der Wendelfläche abgestrahlte Lichtleistung auf das kleinere Bildfenster zu focussieren. Damit kann die von der Lampe abgestrahlte Lichtleistung nicht ausreichend genutzt werden. Wer mit dem nicht ganz so hellen Bild leben kann, für den ist diese Halogenlampe eine Alternative.

 

 

Eine fast typische Störung beim Siemens Projektor 2000 ist der nicht mehr kontrollierbare Lauf mit Höchstgeschwindigkeit.
Meistens funktioniert dann einfach der Fliehkraftregler K  nicht mehr ( ist im Stromlaufplan des  Projektors  ganz gut erkennbar ). Das heißt, entweder der Regler selbst ist durch Kleben der Kontakte praktisch immer geschlossen, oder aber -wahrscheinlicher- der Funkenlöschkondensator C1  hat einen Schluss. Die alten Kondensatoren trocknen einfach aus - darum ist ein genereller Austausch aller Kondensatoren empfehlenswert. Zur Störungsbeseitigung einfach mal probeweise mal einen Pol dieses Kondensators ablöten (liegen ja oben, dadurch gut zugänglich) und den Projektor kurz einschalten. Wenn die Regelung dann wieder funktioniert ( dann natürlich mit heftigem Gefunke, weil die Entstörung fehlt ), lag es an dem Kondensator. Also diesen einfach durch einen neuen Kondensator austauschen. Natürlich können auch die Kontaktflächen kleben. Eine generelle Pflege ab und an schadet auch hier sowieso nicht. Dazu  die Kontaktflächen des Fliehkraftschalters reinigen ( ganz feines Schmirgelpapier, anschließend Kontaktspray auf eine Pappstreifen gesprüht durchziehen).

 

Umbau und Restauration eines Siemens Projektor 2000 ( Filmtec.Franken )   hier findet das Bastlerherz sehr viele Informationen ( z.B. wie kann der Projektor Asbestfrei gemacht werden )


Bitte Arbeiten am Projektor immer nur netzfrei durchführen !!!

Wird fortgesetzt .....

 

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Stand: 08. Januar 2017