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Projektor 3008
H 8 Heimprojektor Junior Standard Grossraum Grossraum II Dia-Vorsatz Projektor 800 Projektor 3008 Projektor 2001 Gebescope

 

 

Beim Projektor 3008 handelt es sich im das letzte Produkt aus der Siemens Schmalfilmtechnik. Er ist ein Super 8 Projektor mit einer - für S8 Verhältnisse - sehr großen Spulengröße von 360 m.  Auch dieser Projektor wurde modular entwickelt. Eine Tonfilmeinheit kann einfach nachgerüstet werden. Dieser Projektor verfügte bereits über einen automatische Filmeinfädelung und sollte ursprünglich der Nachfolger für den Projektor 2000 im 16mm-bereich werden.

Ende der 60er Jahre gab es bei den Kreisbildstellen den Wunsch, dass recht teuer16mm Format durch Super 8 Format abzulösen. Siemens hat damals schnell reagiert und den geplanten 2000-Nachfolger  kurzerhand als Super 8 Projektor auf den Markt gebracht.
 
Der Siemens 3008 Projektor ist im Jahre 1967 auf den Markt gekommen und wurde nur ca. 1 ½ Jahre gefertigt  Als im Jahre 1969 als die Schmalfilmabteilung bei Siemens endgültig geschlossen, und die Abteilung an Bosch/Bauer verkauft wurde, ist aus dem 3008  das Modell Bauer T30 bzw. für Zeiss Ikon das Modell T31 geworden.

 Der Projektor war damals sehr teuer und damals im Amateurbereich daher so gut wie nicht zu finden. Die Kreisbildstellen und somit die Schulen war damals Hauptabnehmer dieses professionellen Projektors.   

 
In weiten Teilen wurde in diesem Projektor das Filmtransportsystem des Siemens 2000 übernommen. Auch dieser Projektor ist mit dem bekannten Siemens 2000 Dreizahngreifer mit geradliniger Transportbewegung ausgestattet. Die Vorteile dieses Transportsystems sind bekannt:  guter Bildstand bei Film schonenden Transport. Selbst Filme mit nicht einwandfreier Perforation werden in der Regel noch ohne Probleme transportiert, auch bei dem "schmaleren Format" 
 
Eigenes für den Siemens 3008 wurde von der Berliner Firma Astro das hochwertige Objektiv „Astro Transfocar 1,2/ 17-28mm“ entwickelt.
Der Siemens 3008 ist mit einer 15 Volt/150 Watt Halogenlampe mit Spiegel und Kondensor ausgestattet. Der Siemens 3008 war damals der „hellste“ Projektor überhaupt. Der Projektor gehört zu den wenigen Super 8 Projektoren, die für 360 Meter Spulen ausgelegt sind.
 
Der Siemens 3008 ist – wie auch der Siemens 2000 Projektor -  nach einem Baukastensystem aufgebaut. Man konnte den Stummfilmprojektor mit einem Tonzusatz zum Tonfilmprojektor erweitern. Zwei Verstärker standen zur Auswahl: nur Magnettonwiedergabe oder auch mit Magnettonaufnahme. Bei einer Vorführung von Stummfilmen ist es möglich die Andruckelemente des Tonlaufwerks abzuheben - was Film und Toneinheit schont.

 

 

 

 

Hier das Grundmodell ohne Tonfilmeinheit

Der Platz zum Nachrüsten der Tonfilmeinheit ist deutlich erkennbar.

Die Tonfilm "Nachrüsteinheit" ohne Lautsprecher

 

 

Weitere Bilder folgen noch .......

Seite ist in Vorbereitung

 

Schmalfilminfo 1 / 68 und 2 / 68

 

Weitere Anleitungen und Prospekte finden Sie auf den

Dokumentenseiten !!

 Diese Bilder stammen aus der Entwicklungszeit des 3008 - im  Siemenslabor :

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Stand: 28. August 2021