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Kinokamera E
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Hier etwas über ein sehr seltenes Modell -- die Kinokamera E

(eigentlich nie produziert )

Dass eine E-Kamera, bei logischer Fortführung der Modellbezeichnung, tatsächlich fehlt, ist/war mir bewusst. Es gibt aber bisher keinerlei mir bekannte Preislisten oder Prospekte in denen ein solches Modell erwähnt worden wäre.

Bei dieser Kamera handelt es sich um ein Entwicklungsmuster welches nie produziert wurde. Es befindet sich in Privatbesitz bei Herrn S. (siehe auch BII ) Auch der Name E ist nur spekulativ, aber was sollte sie wohl sonst werden??   Vom Design sicherlich eleganter und moderner als ihre tatsächlich hergestellten Geschwister – technisch eine Kreuzung aus CII und F Kamera mit Modifikationen und Innovationen.

Allerdings kann die “zeitliche Reihenfolge“, und damit eine mögliche Namensgebung, nicht mehr festegestellt werden. Design und Technik lassen auf eine Enzwicklung nach CII und FII schließen (Entwicklungsbeginn vmtl vor 1945 mit einer Weiterführung danach, denn das genutzte Objektiv wurde erst ab 1949 bei Schneider gefertigt). Dadurch wäre sie dann aber eigentlich eine G-Kamera und die Frage nach der Lücke eines E-Modells, bei unterstellten fortlaufenden Namensbuchstaben, weiterhin offen. Lassen wir es aber bei dem E, denn für weitere “versteckte“ Modelle gibt es zur Zeit keinerlei Indizien.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Herr S. über die E-Kamera:

Das Gehäuse besteht aus Alu-Guss mit polierten Kanten und Ledereinlagen, in Größe und Gewicht entsprechend den Serienkameras. Objektivanschluss und Bildfenster sind Bestandteile des Gehäuses. Die Kamera hat einen internen Multifokalsucher für die Brennweiten von 16 bis 75mm sowie einen eingebauten Belichtungsmesser mit drei wählbaren Filmempfindlichkeiten der mit der Bildfrequenzeinstellung (8-64) gekuppelt ist. Die Blende muss allerdings, bedingt durch die Wechseloptik, manuell eingestellt werden.

 

 

Abweichend von den anderen Kameras hat sie eine Sektorenblende mit einem Offenwinkel von ca. 140°

 

Eine weitere Besonderheit ist der vorwählbare Autostop. Der arretierte Auslöser wird dabei nach einem eingestellten Filmdurchlauf (bis zu 3 Meter) automatisch wieder gelöst. 

Wie bei der F-Kamera ist ein Objektivanschluss vorhanden, ausgestattet mit einem Siemens spezifischen Bajonett welches ähnlich wie bei der CII mit dem Sucher-Entfernungsmesser mit Parallaxenausgleich gekuppelt ist. Mit einem Adapter ist die Verwendung von cmount-Objektiven ohne die Entfernungsmesserkupplung möglich.

 

Mit Auflösung der Siemens-Schmalfilmabteilung,1968, wurden Prototypen oder Entwicklungsstücke entweder verschrottet oder konnten von Mitarbeitern zu günstigen Konditionen erworben werden. So fand diese schöne Kamera ihren Platz in der Vitrine von Herrn S.

 

 

(c) Bilder Herr S.

 

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Stand: 07. April 2016